Wednesday, February 25, 2009

Geld

Die Waehrung hier in Kolumbien ist der kolumbianische Peso. Ein Franken ist ungefaehr 2000 Pesos wert. Das hat zur Folge, dass man hier oft sehr grosse Zahlen zu sehen bekommt. Ein Suzuki Motorrad kostet zum Beispiel 4 Millionen Pesos. Muenzen gibt es á 5, 20, 50, 100, 200 und 500 Pesos. Die 5- und 20-Peso Muenzen werden aber kaum gebraucht. Die kleinste Muenze, die ueblicherweise gebraucht wird, ist die 50-Pesos Muenze. Noten gibt es á 1000, 2000, 5000, 10´000, 20´000 und 50´000. Mit den 50´000er kann man aber nur im Supermarkt oder im Transmilenio bezahlen, nicht weil es sonst verboten waere, sondern weil niemand Wechselgeld darauf hat. In laendlichen Gebieten wird es oft sogar mit 20´000er schon schwierig.



Monday, February 16, 2009

Strassenhunde

Obwohl Bogotá eine riesige Stadt ist, gibt es doch ziemlich viele Tiere hier. Neben Voegeln trifft man vor allem viele Strassenhunde an. Die Hunde laufen und liegen ueberall herum. Oft sieht man sie schlafend unter Baeumen oder in Parks. Manchmal gibt es auch richtige Rudel. Einmal habe ich gesehen wie so ein Rudel von ca. 12 Hunden ueber eine grosse Strasse gerannt ist und so den ganzen Verkehr zum stehen gebracht hat. Ein anderes Mal wollte ich eine Abkuerzung durch einen kleinen Park nehmen, und weckte dabei eine Meute schlafender Hunde auf. Ich bin dann ziemlich schnell wieder verschwunden, nachdem sie angefangen haben zu bellen und die Zaehne zu fletschen. Normalerweise sind die Hunde aber nicht aggressiv. Ich habe keine Ahnung, ob sie Tollwut oder sonst irgendwelche Krankheiten haben, aber zum Glueck bin ich ja geimpft gegen Tollwut. Ach ja, Katzen gibt es uebrigens fast keine hier.

Wednesday, February 11, 2009

Mesitas

Drei der Austauscher wohnen in Mesitas, ca. 2.5h von Bogotá (eigentlich sind es 1.5h, aber es geht mindestens 1 Stunde um vom Busterminal aus der Stadt rauszukommen). Ungefaehr 30 min zu Fuss von dort wo sie wohnen, gibt es einen tollen kleinen Fluss mit einem Felsen, wo man runterrutschen kann. Enjoy!

Tuesday, February 3, 2009

Statistiken ueber Bogotá

Ich habe an meinem Arbeitsplatz eine Broschuere von dem Bildungsministerium mit einigen Statistiken ueber Bogotá gefunden. Ich finde sie ziemlich eindruecklich.

Es gibt in Bogotá mehr als 10,000 Obdachlose, davon sind 13% Kinder.
38% der Bevoelkerung Bogotás lebt unter der Armutsgrenze.
Jedes 10. Kind arbeitet.
Von den Jugendlichen (14 bis 26 Jahre) leben 42% unter der Armutsgrenze.
Nur 44% gehen zur Schule, davon bricht die Haelfte die Schule fruehzeitig ab, und nur 11% der Schueler gehen spaeter an eine Universitaet. Man darf dabei nicht vergessen, dass es hier keine Lehren gibt, und ein Studium oft die einzige Moeglichkeit ist, einen anstaendigen Job zu kriegen.

(Alle Daten sind aus dem Jahr 2005, aber viel besser ist es seither kaum geworden)

Wednesday, January 28, 2009

Museo Histórico de la Policía Nacional

Im Museum der Geschichte der Nationalpolizei hat es neben diversen Waffen und Uniformen auch eine Ausstellung ueber die 499-taegige Fahndung nach Pablo Escobar. Am 2. Dezember 1993 wurde Escobar von der Nationalpolizei in Medellin auf einem Hausdach erschossen. In einer Vitrine ausgestellt ist einer der Ziegel des Daches, es klebt immer noch Blut von Pablo Escobar dran (der dunkle Fleck oben rechts).


Saturday, January 24, 2009

Hohlmasse

Ich glaube, in Kolumbien macht man zuerst die Verpackungen und dann schaut man, wie viel dass hinein passt. Das folgende sind Angaben von Dosen, Petflaschen und Milchverpackungen:

3,1 L
3,020 L
473 mL
330 cm3
250 mL
1,5 L
235 mL
1,700 L
500 mL
300 mL
600 mL
1365 mL
2,5 L
1,65 L
943 mL
0,9 L
1,1 L

Friday, January 16, 2009

Reise an die Karibik

Vom 28. Dezember bis zum 15. Januar war ich an der Karibikkueste Kolumbiens. Ich habe mittlerweile eine kolumbianische Freundin, die aus diesem Landesteil ist. Sie hat mir so zeigen koennen, wo sie her kommt.
Zuerst war ich acht Tage in Santa Marta. Das ist eine mittelgrosse Stadt umgeben von Huegeln, die mit Kakteen uebersaeht sind. Es ist ziemlich heiss dort. Die Durchschnittstemperatur betraegt, wie an der ganzen Karibikkueste, das ganze Jahr ueber 28 Grad. Santa Marta hat mir ganz gut gefallen, vor allem weil das Zentrum direkt am Strand liegt. Santa Marta ist uebrigens die Heimatstadt von Johan Vonlanthen.
Danach ging es weiter nach La Guajira. La Guajira ist eine Halbinsel ganz im Nordosten von Kolumbien an der Grenze zu Venezuela. Fast die ganze Halbinsel ist von einer Wueste bedeckt. Dort habe ich im Haus der Familie meiner Freundin gewohnt. Sie ist uebrigens Indianerin und heisst Sixta. Ihre Familie dort hat praktisch nur Wayunaiki gesprochen, die Indianersprache. Die Grossmutter kann sogar gar kein Spanisch, nur Wayunaiki. Ich habe natuerlich kein Wort verstanden.
Nach vier Tagen in La Guajira ging ich alleine weiter nach Cartagena. Cartagena hat eine wunderschoene Altstadt und ist von dicken Befestigungsmauern umgeben. Cartagena war die wichtigste spanische Kolonialstadt und soll die schoenste Stadt ganz Lateinamerikas sein. Mich hat Cartagena auf jeden Fall fasziniert, es ist wirklich eine tolle Stadt. Nach fuenf Tagen in Cartagena fuhr ich dann mit dem Bus wieder zurueck nach Bogotá, eine Fahrt von 22 Stunden.